Mittwoch, 7. Dezember 2016

Beobachtungen

Seetag, das heißt natürlich Betrieb am Pool. Unser Kahn hat zwei Alleinstellungsmerkmale innerhalb der Kreuzfahrtflotten. Den besten Konzertsaal auf See, "das Klanghaus" und anstatt der üblichen Plantschbecken einen 25 m-Pool. Neben dem Plantschbecken. Das Schwimmbecken soll zum Schwimmen sein, was insbesondere voluminöse Damen nicht davon abhält, hier ihre Schwatzrunden zu halten und die Bahnen zu blockieren. Bemerkungen zu den Körpern wirken nur bedingt, so dass ich heute die Spritztechnik anwandte. Nah vorbeischwimmen und voll aufs Wasser schlagen. Hat Spaß gemacht. 

Wenn es hier so aussieht...


...dann ist hier ein entspannendes Plätzchen. 


Ein deutsches Schiff, vom Satelliten aus erkennbar, denn jede Liege ist durch ein Handtuch reserviert, dabei ist ein Drittel eben nur mit dem Tuch belegt. Alle Bitten und Versuche, diese Praxis wenigstens einzuschränken bleiben selbstverständlich erfolglos, denn die Liegenreservierung scheint beim Deutschen genetisch angelegt. 

Weitere Besonderheit: Die Anzahl der Rauchenden. An welcher Außenbar oder -gastronomie auch immer. Überall wird geraucht, wie diese interessante Kombination belegt. 


Die Nähe zu anderen auf dem Pooldeck führt in das Leben der anderen. Heute Morgen erzählen sich zwei Wienerinnen die Geschichten ihrer geschiedenen Töchter. Herrlich, da legst Du Dein Buch weg. 




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